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Amputationsschmerzen

Amputationsschmerzen behandeln in Frankfurt – Hilfe bei Phantomschmerzen & Stumpfschmerzen

Amputationsschmerzen: Ursachen, Phantomschmerzen und moderne Behandlungsmöglichkeiten

Amputationsschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden nach einer Amputation. Viele Betroffene leiden unter Schmerzen im Amputationsstumpf oder spüren Schmerzen in dem Körperteil, der nicht mehr vorhanden ist. Besonders häufig treten sogenannte Phantomschmerzen auf. Unser 24-Stunden-Privatärztlicher Notdienst in Frankfurt am Main und Umgebung unterstützt Privatpatienten und Selbstzahler schnell, diskret und direkt bei Ihnen vor Ort.

24 Stunden erreichbar: 0152 06 05 69 69
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Was sind Amputationsschmerzen?

Unter Amputationsschmerzen versteht man Schmerzen, die nach der operativen Entfernung eines Körperteils entstehen. Diese Beschwerden können unmittelbar nach der Operation auftreten oder sich erst Wochen bis Monate später entwickeln.

Grundsätzlich werden zwei Formen unterschieden:

  • Stumpfschmerzen
  • Phantomschmerzen

Beide Schmerzformen können einzeln oder gleichzeitig auftreten und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

Stumpfschmerzen nach einer Amputation

Stumpfschmerzen entstehen direkt im verbliebenen Teil der amputierten Gliedmaße. Häufig treten sie in den ersten Tagen oder Wochen nach der Operation auf.

Typische Ursachen von Stumpfschmerzen
  • Wundschmerzen nach dem operativen Eingriff
  • Durchtrennung oder Reizung von Nerven
  • Narbenbildung
  • Schwellungen und Entzündungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Druckstellen oder schlecht sitzende Prothesen
  • Neurome (schmerzhafte Nervenverdickungen)
Wie fühlen sich Stumpfschmerzen an?

Viele Betroffene beschreiben die Beschwerden als:

  • stechend
  • ziehend
  • drückend
  • pochend
  • brennend

Wenn die Schmerzen zunehmen oder dauerhaft bestehen, sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen.

Phantomschmerzen: Schmerzen im nicht mehr vorhandenen Körperteil

Phantomschmerzen gehören zu den häufigsten Folgen einer Amputation. Mehr als die Hälfte aller amputierten Patientinnen und Patienten berichten über Schmerzen in dem Körperteil, der bereits entfernt wurde.

Typische Beispiele:

  • Schmerzen in einem amputierten Bein
  • Krämpfe in einer amputierten Hand
  • Brennen oder elektrisierende Schmerzen in einem amputierten Arm
Warum entstehen Phantomschmerzen?

Nach einer Amputation verändern sich die Schmerzverarbeitung und die Reizweiterleitung im Nervensystem. Gehirn und Rückenmark erhalten weiterhin Signale aus dem ehemals vorhandenen Körperteil und interpretieren diese als Schmerz.

Mögliche Ursachen sind:

  • Langjährig bestehende Schmerzen vor der Amputation
  • Überempfindliche Nervenzellen
  • Veränderungen im Gehirn und Rückenmark
  • Reizung von Nervenenden im Amputationsstumpf
  • Psychische Belastung, Stress oder Schlafmangel
Typische Beschwerden bei Phantomschmerzen

Phantomschmerzen werden häufig beschrieben als:

  • brennend
  • stechend
  • elektrisierend
  • krampfartig
  • einschießend

Die Beschwerden können dauerhaft vorhanden sein oder plötzlich auftreten. Stress, Wetterwechsel oder körperliche Belastung können die Schmerzen verstärken.

Diagnose: Stumpfschmerz oder Phantomschmerz?

Für eine wirksame Behandlung ist es wichtig, die Ursache der Schmerzen genau zu erkennen. Deshalb unterscheidet der Arzt zunächst, ob Stumpfschmerzen, Phantomschmerzen oder beide Schmerzformen gleichzeitig vorliegen.

Hilfreich ist ein Schmerztagebuch. Darin sollten Betroffene notieren:

  • Wann treten die Schmerzen auf?
  • Wie stark sind die Schmerzen?
  • Wie lange dauern die Beschwerden?
  • Welche Auslöser gibt es?
  • Welche Maßnahmen helfen?

So kann die Therapie individuell angepasst werden.

Behandlung von Amputationsschmerzen

Die Behandlung von Amputationsschmerzen erfordert meist eine Kombination aus verschiedenen Verfahren. Ziel ist es, die Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Medikamentöse Behandlung

Je nach Art und Stärke der Schmerzen kommen verschiedene Medikamente infrage:

  • Schmerzmittel bei akuten Beschwerden
  • Opioide wie Morphin bei starken Schmerzen
  • Antidepressiva zur Senkung der Schmerzempfindlichkeit
  • Antiepileptika bei Nervenschmerzen
  • Calcitonin, das bei manchen Patienten Phantomschmerzen lindern kann
TENS bei Phantomschmerzen

Die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) ist eine häufig eingesetzte Methode bei Phantomschmerzen. Kleine Stromimpulse werden über Elektroden auf die Haut übertragen. Dadurch können Schmerzsignale abgeschwächt und die Beschwerden reduziert werden.

Weitere Therapiemöglichkeiten
  • Krankengymnastik und Bewegungstherapie
  • Massagen
  • Wärme- und Kälteanwendungen
  • Bäder
  • Akupunktur
  • Verhaltenstherapie
  • Entspannungsverfahren
  • Optimierung der Prothese

Eine gut angepasste Prothese kann Stumpf- und Phantomschmerzen oft deutlich reduzieren.

Wann sollte bei Amputationsschmerzen ein Arzt kontaktiert werden?

Sie sollten ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, wenn:

  • starke oder zunehmende Schmerzen auftreten
  • die Schmerzen länger als einige Tage bestehen
  • die Prothese Schmerzen verursacht
  • Schwellungen, Rötungen oder Entzündungen auftreten
  • Schlaf, Alltag oder Mobilität eingeschränkt sind

Unser privatärztlicher Notdienst ist 24 Stunden täglich erreichbar und kommt direkt zu Ihnen nach Hause, ins Hotel, in die Pflegeeinrichtung oder an Ihren Arbeitsplatz.

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Hinweis: Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche ärztliche Untersuchung oder Behandlung.

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