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Was ist eine Harnwegsinfektion?

Privatärztlicher Notdienst Rhein-Main-Gebiet 

Tel: 0152 06 05 69 69 

Was ist eine Harnwegsinfektion?

Eine Harnwegsinfektion (HWI) ist eine Infektion der Harnwege. Diese können die Harnröhre, die Blase, die Harnleiter oder die Nieren betreffen. Die häufigste Form ist die Blasenentzündung (Zystitis). Sie betrifft vor allem Frauen, aber auch Männer und Kinder können davon betroffen sein.

Ursachen und Entstehung
Harnwegsinfektionen werden meistens durch Bakterien verursacht, die in die Harnwege kommen. Der häufigste Erreger ist Escherichia coli, ein Bakterium, das natürlicherweise im Darm vorkommt. Bakterien können durch die Harnröhre in die Blase kommen und dort eine Infektion verursachen. Es gibt Dinge, die das Risiko erhöhen.

  • Schlechte Hygiene.
  • Geschlechtsverkehr.
  • Hormonelle Veränderungen, zum Beispiel bei Frauen in den
  • Wechseljahren.
  • Blockaden im Harntrakt.
  • Das Immunsystem ist schwach.
  • Diabetes

Die Symptome können je nach betroffenem Bereich unterschiedlich sein. Häufig sind:

  • Man muss oft pinkeln, auch nachts.
  • Brennen oder Schmerzen beim pinkeln
  • Der Urin ist trüb und manchmal auch blutig.
  • Manchmal spürt man Druck oder Schmerz im Unterbauch oder im Becken.
  • Wenn die Nieren entzündet sind, kann man auch Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit und Rückenschmerzen bekommen.
  • Der Urin riecht stark.

Zur Diagnose gehört in der Regel:

Wir sprechen über die Beschwerden und die Krankengeschichte.
Urin wird getestet (Teststreifen, Mikroskopie)
Man nimmt eine Probe aus dem Urin, um herauszufinden, welche Bakterien es sind und welches Antibiotikum am besten wirkt.

Behandlung
Bei einer Harnwegsinfektion nimmt man meistens Antibiotika, die den Erreger bekämpfen. Trinken Sie genug (mindestens 2 Liter am Tag), um die Bakterien auszuspülen.
Bei Schmerzen oder Fieber können Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen helfen.
Ruhe und Erholung.

Die Ratschläge dürfen nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung verwendet werden und können einen Arztbesuch nicht ersetzen. 

 

24 Stunden Privatärztlicher Notdienst rund um die Uhr für Frankfurt, Offenbach, Mainz, Wiesbaden, Bad Homburg, Bad Vilbel, Eschborn, Friedrichsdorf im Taunus, Königstein im Taunus, Kronberg im Taunus, Neu Isenburg, Glashütten, Grävenwiesbach, Kriftel, Liederbach, Neu-Anspach, Schmitten, Schwalbach am Taunus, Sulzbach (Taunus), Wehrheim, Weilrod, Bad Homburg v.d.H., Bad Soden/Taunus, Bad Vilbel, Eppstein, Eschborn, Frankfurt am Main, Friedrichsdorf, Hattersheim, Hofheim am Taunus, Karben, Kelkheim im Taunus, Königstein im Taunus, Kronberg, Oberursel (Taunus), Steinbach (Taunus), Usingen und Umgebung

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Blasenentzündung (Zystitis)

Privatärztlicher Hausbesuchsdienst für Rhein-Main-Gebiet rund um die Uhr

DR.MED.AFSHIN SERESTI

Tel: 0152 06 05 69 69

Blasenentzündung (Zystitis)

Eine Blasenentzündung auch Zystitis genannt, gehört zur Gruppe der Harnwegserkrankung, die in der Regel durch Bakterien, seltener durch Pilze und Viren verursacht wird. Da Frauen eine kurze Harnröhre haben, werden häufiger von Blasenentzündung betroffen als die Männer. Da die Keime insbesondere Darmbakterien (wie E-Coli Bakterien) leichter in Harnblase wandern können.
Die Blasenentzündung wird durch die Kälte und Nässe zum Beispiel im Schwimmbad beim Tragen nasser Badekleidung verursacht, da das Eindringen von Keimen in die Blase begünstigt wird. Keime werden über die Harnröhre in die Blase wandern und dort sich vermehren.
Es gibt Risikofaktoren, die eine Blasenentzündung begünstigen:
· Abwehrschwäche
· Eine Einengung der Harnwege z.B. bei Prostatahypertrophie, Tumoren,…
· Vesiko-Ureteraler Reflux, d.h. wenn Urin aus der Blase in den Harnleiter rückfließt.
Man teilt eine Blasenentzündung in:
· Die unkomplizierte Blasenentzündung
· Die komplizierte Blasenentzündung
Eine Blasenentzündung wird als unkompliziert angesehen, wenn bei dem Betroffenen keine Risikofaktoren für Blasenentzündung vorhanden ist. Bei der komplizierten Blasenentzündung liegt eine der o.g. Risikofaktoren vor.
Eine Blasenentzündung tritt häufig bei jungen und sexuell aktiven Frauen auf, die als Flitterwochen- Blasenentzündung bezeichnet wird.
Darmbakterien wie Escherichia coli-Bakterien sind die häufigste Erreger für die Entwicklung einer Blasenentzündung. Eine Blasenentzündung werden auch durch Proteus mirabilis, Staphylokokken, Streptokokken, Klebsiellen oder auch Pilze wie die Hefe Candida albicans und in seltenen Fällen durch Viren verursacht.
Eine Blasenentzündung zeigt in der Regel typische Beschwerden wie Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang und ferner Blut im Urin.
Bei gesunden Frauen mit typischen Beschwerden für eine akute Blasenentzündung (Schmerzen beim Wasserlassen und häufiger Harndrang) kann auf zahlreiche Diagnostika verzichtet werden, da eine akute Blasenentzündung mit wahrscheinlich bis zu 70% vorliegt. Allein aufgrund der bestehenden Beschwerden kann eine Antibiotikatherapie verordnet werden. In dem Fall liegt eine unkomplizierte Blasenentzündung vor.
Bei Verdacht auf eine komplizierte Blasenentzündung sollten die Untersuchungen wie Urinsediment, Urinkultur, Sonographie Niere und Harnblase, Zystoskopie,… erwogen werden.
Bei einer bakteriellen Blasenentzündung wird in der Regel Antibiotika wie „Fosfomycin“ oder „Nitrofurantoin“ verordnet, da die Beschwerden sich rasch und effektiv verbessern. Die Therapie mit Antibiotika darf nicht zu früh abgesetzt werden, da so unter Umstände der Infekt und die Beschwerden wiederkehren. Bei immer wieder auftretender Harnweginfektion wird ein Antibiogramm empfohlen. Das Antibiogramm ist eine Testung auf die Resistenzlage der Bakterien, durch die ein passendes Antibiotikum verordnet werden kann.
Wenn Pilze die Auslöser der Blasenentzündung sind, ist Antimykotika zu verordnen.
Die Betroffenen erleiden durch die Blasenentzündung sehr häufig Blasenkrämpfe. Um die Blasenmuskulatur zu entspannen wird Butylscopolamin eingesetzt.
Bei einer unkomplizierten Blasenentzündung mit nur leichten Beschwerden kann manchmal eine reine Schmerztherapie mit Ibuprofen erwogen werden.
So können Sie eine Blasenentzündung vorbeugen:
  • Viel trinken ca. 1.5 Liter täglich. Jedoch nicht bei Erkrankungen, die von einem Arzt bestimmte Trinkmenge verordnet ist. Diese sollten Sie natürlich nicht überschreiten.
  • Die Blase regelmäßig und vollständig entleeren
  • Nach dem Stuhlgang immer von der Scheide zum After reinigen. Das verringert das Risiko, dass Darmbakterien in die Harnröhre wandern.
  • Intimpflege: Den Schambereich eher nur mit warmem Wasser (ohne Seife!) waschen.
  • Verkühlung vermeiden beispielsweise feuchte Badeanzüge gleich nach dem Schwimmen ausziehen.
Die Ratschläge darf nicht zur Selbstdiagnose-oder -behandlung verwendet werden und kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.