Kategorien
Allgemein

Schilddrüsenüberfunktion

Schilddrüsenüberfunktionkurz erklärt

  • Bei einer Schilddrüsenüberfunktion produziert die Schilddrüse zu viele Hormone, wodurch der Stoffwechsel beschleunigt wird.

  • Der Körper läuft dadurch „auf Hochtouren“, was viele Organsysteme beeinflussen kann.

Typische Symptome

  • Herzklopfen, schneller Puls

  • Nervosität, Unruhe, Schlafprobleme

  • Gewichtsverlust trotz normalem Essen

  • Schwitzen, Wärmeempfindlichkeit

  • Zittern der Hände

  • Durchfall oder häufigerer Stuhlgang

Ursachen

  • Autoimmunerkrankung (z. B. Morbus Basedow)

  • Knoten in der Schilddrüse

  • Entzündungen oder Hormonüberdosierung

Diagnose

  • Blutuntersuchung (Schilddrüsenwerte)

  • Ultraschall

  • ggf. Szintigrafie

Behandlung

  • Medikamente, die die Hormonproduktion bremsen

  • Radiojodtherapie

  • Operation bei bestimmten Ursachen

Eine Schilddrüsenüberfunktion kann Herzrasen, Unruhe, Gewichtsverlust und starke Belastung im Alltag verursachen – eine ärztliche Abklärung ist wichtig.
Beim privatärztlichen Notdienst Dr. Afshin Seresti erhalten Betroffene kompetente medizinische Beratung und Behandlung – rund um die Uhr.

24-Stunden-Notdienst bei akuten Beschwerden:
📞 0152 06 05 69 69

Melden Sie sich jederzeit, wenn Symptome neu auftreten oder sich verstärken.

Schnelle ärztliche Hilfe bei Ihnen zu Hause.
Hausbesuche für Privatpatienten und Selbstzahler – diskret, zuverlässig und ohne lange Wartezeiten.

Ich bin für Sie im gesamten Rhein-Main-Gebiet im Einsatz, unter anderem in:

Frankfurt am Main, Wiesbaden, Mainz, Darmstadt, Offenbach am Main, Hanau, Worms, Gießen, Aschaffenburg, Fulda, Rüsselsheim am Main, Bad Homburg vor der Höhe, Oberursel (Taunus), Rodgau, Dreieich, Bensheim, Hofheim am Taunus, Maintal, Neu-Isenburg, Langen (Hessen), Mörfelden-Walldorf, Limburg an der Lahn, Dietzenbach, Viernheim, Bad Vilbel, Lampertheim, Bad Nauheim.

Leistungen

  • Ärztliche Hausbesuche

  • Akute Erkrankungen

  • Internistische Beschwerden

  • Betreuung älterer Patienten

  • Wochenend- und Feiertagsdienst

📞 Telefon: 0152 06 05 69 69
24 Stunden erreichbar – 7 Tage die Woche

Kategorien
Allgemein

Spinalkanalstenose – kurz erklärt

Spinalkanalstenosekurz erklärt
  • Bei einer Spinalkanalstenose ist der Wirbelkanal verengt, in dem Rückenmark und Nerven verlaufen.

  • Dadurch kann Druck auf Nerven, Rückenmark oder Blutgefäße entstehen.

  • Häufig tritt die Erkrankung im Lenden- oder Halsbereich der Wirbelsäule auf und entwickelt sich meist langsam über Jahre.

  • Ursache ist oft Verschleiß der Wirbelsäule, weshalb ältere Menschen häufiger betroffen sind.

Symptome
  • Rückenschmerzen oder Nackenschmerzen

  • Taubheit, Kribbeln oder Gefühlsstörungen in Armen oder Beinen

  • eingeschränkte Gehfähigkeit, Schwäche oder Lähmungen

  • bei Halswirbelsäule auch Schwindel möglich

⚠️ Wichtig:
Plötzliche Probleme beim Wasserlassen oder Stuhlgang sowie Taubheit im Gesäß- oder Genitalbereich gelten als medizinischer Notfall und müssen sofort ärztlich abgeklärt werden.

Behandlung
  • Häufig helfen Bewegung, Physiotherapie und entzündungshemmende Schmerzmittel.

  • Auch Injektionen oder gezielte Therapie können Beschwerden lindern.

  • Reichen diese Maßnahmen nicht aus oder ist das Rückenmark geschädigt, kann eine Operation notwendig sein.

    Eine Spinalkanalstenose kann starke Schmerzen, Taubheit oder Einschränkungen beim Gehen verursachen – schnelle medizinische Abklärung ist wichtig.
    Beim privatärztlichen Notdienst Dr. Afshin Seresti erhalten Betroffene kompetente ärztliche Beratung und Behandlung – rund um die Uhr.

    24-Stunden-Notdienst bei Rücken- und Nervenschmerzen:
    📞 0152 06 05 69 69

    Melden Sie sich jederzeit, wenn Beschwerden neu auftreten, stärker werden oder sich verschlimmern.

Kategorien
Allgemein

Spannungskopfschmerzen – kurz erklärt

Spannungskopfschmerzen – kurz erklärt
  • Spannungskopfschmerzen sind meist dumpfe, drückende Schmerzen, die oft beidseitig auftreten und den ganzen Kopf betreffen können.

  • Sie gehören zu den häufigsten Kopfschmerzarten und können gelegentlich oder regelmäßig auftreten.

Ursachen & Auslöser
  • Die genaue Ursache ist nicht immer klar. Häufig spielen Stress, Muskelverspannungen oder Schlafmangel eine Rolle.

  • Auch Alkohol, Rauchen oder anhaltende Belastung können Beschwerden begünstigen.

Symptome

Typisch sind:

  • dumpfer, drückender Schmerz

  • meist beidseitig am Kopf

  • leichte bis mittelstarke Intensität

Behandlung
  • Häufig helfen rezeptfreie Schmerzmittel sowie Bewegung, Entspannung und Stressreduktion.

  • Regelmäßiger Ausdauersport, Entspannungsübungen, Yoga oder Biofeedback können langfristig vorbeugen.

Wichtig
  • Werden Schmerzmittel zu oft eingenommen, können Kopfschmerzen häufiger auftreten.

 

Spannungskopfschmerzen können den Alltag stark beeinträchtigen – schnelle medizinische Hilfe kann entlasten.
Beim privatärztlichen Notdienst Dr. Afshin Seresti erhalten Betroffene kompetente ärztliche Beratung und Behandlung – rund um die Uhr.

24-Stunden-Notdienst bei akuten Beschwerden:
📞 0152 06 05 69 69

Melden Sie sich jederzeit, wenn Schmerzen neu auftreten, stärker werden oder länger anhalten.

Kategorien
Allgemein

Schlaganfall (Apoplex): Ursache, Diagnose, Therapie

Ich freue mich von Herzen über Ihren Besuch auf meiner Website und möchte Sie darüber informieren, dass ich neben meiner langjährigen Erfahrung in der Neurochirurgie, Neurologie und Schmerzklinik auch Autor zweier Bücher zum Thema Bandscheibenerkrankungen der Lendenwirbelsäule sowie eines umfassenden Buches zur Neurologie bin. Ich bin immer für Sie da, wenn Sie Unterstützung im Zusammenhang mit Ihrer Erkrankung benötigen. Zögern Sie bitte nicht, mich jederzeit zu kontaktieren. Ich bin jederzeit für Sie da und Sie können sich gerne unter der folgenden Telefonnummer an mich wenden.
Ihr Arzt Dr. med. Afshin Seresti

Tel: 0152 06 05 69 69

Frankfurter Berg, Bergen-Enkheim, Nieder-Eschbach, Harheim, Kalbach-Riedberg, Nieder-Erlenbach, Innenstadt, Sossenheim, Unterliederbach, Zeilsheim, Sindlingen, Nied, Höchst, Fechenheim, Seckbach, Riederwald, Berkersheim, Bonames, Preungesheim, Eckenheim, Eschersheim, Dornbusch, Ginnheim, Niederursel, Heddernheim, Praunheim, Hausen, Rödelheim, Griesheim

Schlaganfall (Apoplex):

Ursache, Diagnose, Therapie

Jedes Jahr erleiden zirka 300.000 Deutsche jährlich einen Schlaganfall (Apoplex). Der Schlaganfall ist in den industrialisierten Ländern die dritthäufigste Todesursache, ein Drittel der Überlebenden bleibt pflegebedürftig. Oft sind die Betroffenen über 65 Jahre alt, wobei Männer relativ gesehen etwas häufiger erkranken als Frauen. Nach einem  Schlaganfall ist allein zirka ein Drittel der Patienten in der Lage, ohne Einschränkungen weiterzuleben. Ein Drittel der Patienten versterben nach einem Schlaganfall, ein weiteres Drittel ist dauerhaft pflegebedürftig.
Der Begriff Schlaganfall beschreibt, dass es sich hier unerwartet um ein sehr plötzliches Ereignis handelt. Meist ist der Schlaganfall aber nicht ganz unerwartet. Oft treten Monate vorher schon Warnsignale auf – die vom Patienten aber nicht ernst genommen werden.
Etwa 40 – 50 % aller Schlaganfälle kommen durch eine Thrombose zustande. Thrombose ist eine Gefäßverstopfung durch Blutgerinnsel, die sich an einer häufig  atherosklerotisch vorgeschädigten Stelle der Gefäßwand bildet.
Zirka 30 – 35 % aller Schlaganfälle entwickeln sich  durch einen Embolus (Blutgerinnsel). Der Embolus wird sehr häufig im Herzen z.B. bei Herzrhythmusstörungen gebildet und mit Blutstrom sich fortbewegt. Der Embolus bleibt häufig in einem Gefäß hängen, wo sein Durchmesser dem des Gefäßes entspricht. Die Folge ist eine sehr plötzliche Stockung der Blutversorgung.
20 – 25 % der Schlaganfälle treten im Rahmen einer Hirnblutung auf. Oft sind Aussackungen z.B. Aneurysma oder Fehlbildungen der Hirnarterien die Ursache. Ferner werden Hirnblutungen durch Bluthochdruck und herabgesetzte Gerinnungsfähigkeit des Blutes durch Blutverdünner (Medikamente) begünstigt und verstärkt.
Ein Schlaganfall imitiert die Reaktion des Gehirns auf eine sehr plötzliche Störung der Durchblutung. Wenn der Blutzirkulation im Gehirn in Stocken gerät, fehlen dann die Gehirnzellen (Neuronen) lebensnotwendige Stoffe wie Sauerstoff und Glucose.
Wenn die Durchblutungsstörung des Gehirns allmählich (Monate) sich entwickelt, kann das Gehirn durch Umgebungskreisläufe gegensteuern. Aber das ist nicht möglich, wenn sehr plötzlich der Blutzirkulation im Gehirn unterrochen wird.
Das Risiko für einen Schlaganfall nimmt sicherlich mit der Zahl und der Schwere der Risikofaktoren zu. Deshalb ist  hier eine Vorsorge zu empfehlen. Bluthochdruck ist der wichtigste Risikofaktor für den Schlaganfall.
Weitere Risikofaktoren sind erhöhte Fibrinogenspiegel (ein Bestandteil des Blutgerinnungssystems), Diabetes mellitus (erhöhte Blutzuckerspiegel), Rauchen, sowie Lipoprotein A (eine Untergruppe des LDL – Cholesterins). Es gibt auch weitere Faktoren wie z.B. ein erniedrigtes HDL – Cholesterin, körperliche Inaktivität, Adipositas, Ovulationshemmer (extra in Verbindung mit Rauchen), hoher Alkoholkonsum und  höheres Alter. Für die Entstehung von Embolien sind oft Herzrhytmusstörungen oder eine Herzmuskelschwäche als Ursache in Frage.
Es gibt Warnsignale, die auf einen Schlaganfall hindeuten:
  • Wenn man plötzliche Schwäche oder Lähmung und sowie Empfindungsstörung im Bereich von Gesicht, Arm, Bein oder einer Seite des Körpers erleidet.
  • Wenn auf einmal sehr oft  einseitige Sehminderung, Gesichtsfeldeinschränkung, Doppelbilder auftritt.
  • Plötzliche Probleme zu sprechen oder Sprache zu verstehen
  • Auf einmal Hör-, Geschmack- oder Schluckstörung auftritt
  • plötzlicher unerklärlicher Schwindel, Gangunsicherheit, Schwanken
Diese Beschwerden werden von Betroffenen durch Fehleinschätzung oft harmlos empfunden, da die Symptome am Anfang für kurze Dauer sind und verschwinden wieder.
Gehen diese Ausfälle sehr rasch innerhalb von 24 Stunden wieder zurück, spricht man von einer vorübergehenden (transistorischen) ischämischen Attacke (TIA). Bei einer TIA soll man schnell die 112 anrufen.
Der Notarzt kümmert zunächst um die Sicherstellung von Puls und Atmung. Blutdruck, Puls und der Blutzucker werden gemessen. Dann wird die Krankheitsgeschichte des Patienten erfasst. Es ist wichtig und hilfreich zu wissen, wann  der ersten Krankheitszeichen mit einer möglichst genauen Uhrzeit aufgetreten ist. Eine orientierende körperliche neurologische Untersuchung ermittelt Lähmungen, Bewusstseinsstörungen, Sprachvermögen sowie Sprachverständnis und Gefühlsstörungen.
Der Patient bekommt  eventuell Sauerstoff.  In der Regel erhält er auch einen Zugang in die Vene, über den Flüssigkeit und Medikamente verabreicht werden können.  Patient sollte rasch ins Krankenhaus transportiert werden. Im Krankenhaus wird mittels Computertomografie oder Magnetresonanz-Tomografie festgestellt, ob also eine Durchblutungsstörung oder eine Hirnblutung vorliegt. Manchmal um Haargefäße darzustellen, wird ein CT-Angiografie durchgeführt.
Bei einem ischämischen Schlaganfall soll versucht werden die Durchblutung des betroffenen Gehirnbereichs so schnell wie möglich wiederherzustellen. Dafür wird eine sogenannte systematische Thrombolyse (kurz Lyse) durchgeführt. Das Zeitfenster  ist nicht lang, das liegt  nämlich innerhalb von viereinhalb Stunden nach Auftreten der ersten Schlaganfallsymptome. Eine rasch und schnelle Wiedereröffnung des verstopften Gefäßes sinkt die Todesfälle und sowie Behinderungen durch Schlaganfälle.
Bei bestimmten Formen des ischämischen Schlaganfalls kann die mechanische Thrombektomie eingesetzt werden. Dabei werden einen sehr dünnen Katheter an der Stelle des Gefäßverschlusses geführt und versucht mit dem Katheter das Blutgerinnsel mechanisch zu entfernen.  Diese Methode wird nur in größeren Zentren angeboten.
Bei einem hämorrhagischen Schlaganfall tritt Blut aus den Gefäßen in das Hirngewebe aus, so verdrängt das entstehende Blutgerinnsel das umliegende Gewebe und durch den daraus entstehenden Druck können noch gesund Gehirnteile geschädigt werden. Deshalb ist bei größeren Blutungen häufig nötig, das Blut mittels einer Operation zu entfernen.
Wenn eine Blutung durch Bluthochdruck  verursacht sein, sollte diesen vorsichtig zu senken. Die Blutdrucksenkung sollte nicht rasch auf einmal geschehen: Sonst droht wiederum eine Minderdurchblutung des Gehirns.
Die Ratschläge darf nicht zur Selbstdiagnose-oder -behandlung verwendet werden und kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Dr.med.Afshin Seresti