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Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)

Privatärztlicher Hausbesuchsdienst Rhein-Main-Gebiet – Dr. med. Afshin Seresti

Hausärztlicher Notdienst & Privatärztliche Hausbesuche im Rhein-Main-Gebiet
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Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) – Ursachen, Symptome & Therapie

Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist eine der häufigsten Volkskrankheiten in Deutschland. Rund 20 Millionen Menschen sind betroffen. Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck belastet Herz, Gefäße und Organe und erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenerkrankungen.

Was ist Blutdruck?

Der Blutdruck beschreibt den Druck, mit dem das Blut durch die Arterien fließt.

  • Systolischer Wert: entsteht, wenn sich das Herz zusammenzieht und Blut in die Gefäße pumpt
  • Diastolischer Wert: bleibt bestehen, wenn sich das Herz zwischen zwei Schlägen entspannt

Normale und erhöhte Blutdruckwerte

Kategorie Systolisch (mmHg) Diastolisch (mmHg)
Optimal < 120 < 80
Normal < 130 < 85
Hoch-normal 130–139 85–89
Leichte Hypertonie 140–159 90–99
Mittelschwere Hypertonie 160–179 100–109
Schwere Hypertonie > 180 > 110

Bluthochdruck liegt definitionsgemäß ab Werten von 140/90 mmHg vor.


Ursachen von Bluthochdruck

Primäre (essenzielle) Hypertonie

In den meisten Fällen lässt sich keine organische Ursache feststellen. Lebensstilfaktoren spielen eine entscheidende Rolle:

  • Bewegungsmangel
  • Ungesunde Ernährung
  • Übergewicht
  • Stress
  • Rauchen und Alkohol

Sekundäre Hypertonie

Hier ist der Bluthochdruck Folge einer Grunderkrankung, z. B.:

  • Nierenerkrankungen
  • Nierenarterienstenose
  • Hormonelle Störungen (z. B. Schilddrüse, Nebenniere)

Symptome von Bluthochdruck

Bluthochdruck bleibt häufig lange unbemerkt. Mögliche Beschwerden sind:

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Nasenbluten
  • Herzklopfen
  • Müdigkeit und Leistungsabfall

👉 Bei solchen Symptomen sollte der Blutdruck ärztlich kontrolliert werden.


Behandlung von Bluthochdruck

Nicht-medikamentöse Therapie

Ab einem Wert von 140/90 mmHg sollte der Blutdruck gesenkt werden. Zu Beginn stehen Lebensstiländerungen im Vordergrund:

  • Gewichtsreduktion
  • Regelmäßige körperliche Aktivität
  • Rauchstopp
  • Reduzierter Alkoholkonsum

Ernährungsempfehlung:
Eine mediterrane Kost mit viel frischem Obst, Gemüse, Fisch und pflanzlichen Fetten. Tierische Fette sollten nur sparsam konsumiert werden.

⚠️ Kochsalz reduzieren: Maximal 6 g Salz pro Tag, da Salz den Blutdruck deutlich erhöhen kann.

Medikamentöse Therapie

Wenn Lebensstilmaßnahmen nicht ausreichen oder bei schwerer Hypertonie, ist eine medikamentöse Behandlung notwendig. Zu den Medikamenten der ersten Wahl zählen:

  • Diuretika
  • Betablocker
  • ACE-Hemmer
  • Angiotensin-II-Rezeptorblocker (AT1-Blocker)
  • Kalziumantagonisten

Wirkmechanismen:

  • Betablocker senken Puls und Herzleistung
  • Kalziumantagonisten erweitern die Blutgefäße und senken den Gefäßwiderstand

Privatärztlicher Hausbesuch bei Bluthochdruck

Als privatärztlicher Hausbesuchsdienst im Rhein-Main-Gebiet bietet Dr. med. Afshin Seresti:

  • Blutdruckkontrolle & Diagnostik
  • Therapieanpassung
  • Beratung zu Lebensstil & Ernährung
  • Ärztliche Betreuung bequem bei Ihnen zu Hause

📞 Jetzt Termin vereinbaren: 0152 06056969


⚠️ Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung.

Dr. med. Afshin Seresti
Privatärztlicher Hausbesuchsdienst Rhein-Main-Gebiet

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Was ist Arthrose?

Ich freue mich sehr, wenn Sie meine privatärztlichen Hausbesuche und medizinischen Dienste vor Ort in Anspruch nehmen möchten.
Zögern Sie nicht, mich anzurufen, wenn Sie einen Hausbesuch für sich oder einen Angehörigen wünschen sollten.
Ich beantworte Ihnen sehr gern alle Fragen, die Sie haben. Rufen Sie mich einfach an oder schreiben Sie mir eine E-Mail (siehe Kontakt).
Ich freue mich, wenn ich Ihnen helfen kann und stehe Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Arzt Dr. med. Afshin Seresti

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Was ist Arthrose?

Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung. In Deutschland leiden fünf bis sechs Millionen Menschen stark darunter. Betroffen sind vor allem die Hüft- und Kniegelenke. Am Fuß tritt  jedoch häufiger die Arthrose des Großzehengrundgelenkes wegen einer Zehenfehlstellung (Hallux valgus) auf. Arthrose ist eine Erkrankung, deren Haupt-Risikofaktor das Alter ist und die von Verlust von Knorpelgewebe gekennzeichnet ist. In der Regel wird ein Gelenk immer dann arthrotisch, wenn Knorpelzellen absterben. Dies kann auftreten, wenn sie nicht ausreichend ernährt werden oder wenn sie den Belastungen nicht gewachsen sind. Der Hauptrisikofaktor für Arthrose ist daher das höhere Lebensalter. Die Untersuchungen zeigen außerdem arthrosespezifische Gene, die gezielt auf das jeweilige Gelenk einwirken. Nachweisbar gibt es ein Gen, welches für die Hüftarthrose ausschlaggebend ist, ein zweites veranlagt Kniearthrosen und noch ein anderes Gen die Arthrose der kleinen Fingergelenke. Gelenkfehlstellungen, die überhöhte Belastungen im Gelenk verursachen, sind ein anderer wichtiger Risikofaktor. Das gleiche macht auch erhöhtes Übergewicht. Der Druck auf das Knorpelgewebe wird dadurch so groß, dass der Schmierfilm reißt und das Knorpelgewebe einbricht. Das herrschende Symptom bei Arthrose ist der Schmerz. Am Anfang treten die Schmerzen ab und zu  bei Belastungen auf. Mit der Zeit werden der Schmerz noch stärker und können manchmal bis zur Bewegungsunfähigkeit führen. Typisch für eine Arthrose ist auch der Anlaufschmerz, also ein Schmerz, der beispielsweise bei den ersten Schritten auftritt, sich aber bald bessert. Allgemein ist der Schmerz als Alarmsymptom anzusehen, wenn insbesondere eine größere Schädigung vorliegt. Der betroffene Knorpel ist eigentlich nicht in der Lage, Schmerzen zu empfinden, da er keine Nervenfasern besitzt. Treten bei Knorpelschäden Schmerzen auf, weist darauf hin, dass die Gelenkinnenhaut in Mitleidenschaft gezogen ist. Am Anfang ist wichtig die Anamneseerhebung durch den Arzt. Manchmal ist eine Blutuntersuchung notwendig um eine entzündliche rheumatische Erkrankung auszuschließen. Mit der  Ultraschalluntersuchung können Sehnen, Muskeln, Schleimbeutelentzündungen, Zysten oder Gelenkergüsse beurteilt werden. Ein Röntgenbild ist  indiziert, um das Ausmaß der Erkrankung sehen zu können. Zur Beurteilung des Knorpels hat sich das MRT bewährt. Auch bei Knochennekrosen (Absterben von Knochengewebe), die ähnliche Symptome wie Arthrosen machen können, wird MRT eingesetzt. Bei speziellen Fragestellungen kann ebenso das CT (Computertomogramm) wegweisend sein. Manchmal wird eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) eingesetzt, um die diagnostizierten Schäden eventuell gleichzeitig behoben zu können, Nachteilig ist, dass es sich dabei um einen operativen Eingriff handelt.
Die Ratschläge darf nicht zur Selbstdiagnose-oder -behandlung verwendet werden und kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.