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Herpes Zoster (Gürtelrose)

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Ich freue mich sehr, wenn Sie meine privatärztlichen Hausbesuche und medizinischen Dienste vor Ort in Anspruch nehmen möchten.
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Ich beantworte Ihnen sehr gern alle Fragen, die Sie haben. Rufen Sie mich einfach an.
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Mit freundlichen Grüßen
Ihr Arzt Dr. med. Afshin Seresti
Tel: 0152 06 05 69 69

Frankfurter Berg, Bergen-Enkheim, Nieder-Eschbach, Harheim, Kalbach-Riedberg, Nieder-Erlenbach, Innenstadt, Sossenheim, Unterliederbach, Zeilsheim, Sindlingen, Nied, Höchst, Fechenheim, Seckbach, Riederwald, Berkersheim, Bonames, Preungesheim, Eckenheim, Eschersheim, Dornbusch, Ginnheim, Niederursel, Heddernheim, Praunheim, Hausen, Rödelheim, Griesheim

Herpes Zoster (Gürtelrose)

Herpes Zoster ist eine neurokutane Erkrankung, die durch das Varizella-Zoster-Virus (VZV) ausgelöst wird. Nach einer ersten Infektion (Varizellen = Windpocken), die sehr oft im Kindesalter auftritt, nistet es Varizella-Zoster-Virus in Nervenknoten (Spinalganglien und Hirnnervenganglien) ein. Viele Jahre danach kann es zu einer Reaktivierung des Virus kommen. Der Patient erkrankt dann an Herpes Zoster (Gürtelrose). Warum es zur Reaktivierung der schlummernden Varizellen kommt, ist nicht genau bekannt, aber man weiß, dass die Reaktivierung durch eine Abnahme der zellulären Immunabwehr begünstigt wird, wie sie im Rahmen von Krebserkrankungen, Chemotherapie, Bestrahlung, HIV-Infektion und im Alter auftritt.
Windpocken werden durch Tröpfcheninfektion (Niesen, Husten) oder durch Schmierinfektion (virushaltiger Bläscheninhalt oder Krusten) übertragen. An herpes Zoster (Gürtelrose) erkrankte Menschen können (durch virushaltigen Bläscheninhalt) auf nicht immune oder nicht geimpfte Personen Windpocken übertragen.
Bei dem Herpes Zoster (Gürtelrose) treten die Beschwerden örtlich begrenzt auf. Die Beschwerden treten nur in dem Hautgebiet auf, das vom jeweils betroffenen Spinalnerv versorgt wird. Die Krankheit fängt oft mit Abgeschlagenheit, leichtem Fieber und auch brennenden Schmerzen in dem entsprechenden Hautgebiet an.
Ein paar Tage nach dem Auftreten der Schmerzen treten sich einseitig in einem umschriebenen Hautbezirk die Hauterscheinungen wie Rötung, Bläschen in Gruppen auf. Später platzen und verkrusten die Bläschen, manchmal lassen sie auch Narben und Pigmentierung zurück. Die volle Rückbildung der Beschwerden kann bei dem Herpes Zoster etwas dauern. Das Varizella-Zoster-Virus befällt sehr häufig die Spinalnerven der Brust- und Lendenwirbelsäule und auch die Nerven des Gesichtes. In der Regel ist das ist das Risiko für Komplikationen bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem erhöht.
Herpes Zoster (Gürtelrose) wird meist schon anhand einer Befragung des Betroffenen (Anamnese) sowie anhand der typischen Beschwerde wie Effloreszenzen, in Verbindung mit Parästhesien und Schmerzen diagnostiziert.
Mit Hilfe einer Laboruntersuchung wie PCR (Polymerase-Ketten-Reaktion) können die Viren oder selbst winzige Mengen des Erbguts des Erregers in Bläschenflüssigkeit nachgewiesen werden. Zur Therapie von Gürtelrose werden Virostatika eingesetzt. Es ist wichtig frühzeitig mit Therapie zu beginnen um mögliche Komplikationen zu verhindern. In der Regel erfolgt die Therapie mit Aciclovir, Birvudin, Famciclovir oft in Tablettenform. Patienten mit Augen- und Hirnbeteiligung erhalten den Wirkstoff über Infusionen verabreicht. Zudem wird die Krankheit symptomatisch therapiert mit Schmerzmitteln und sorgfältiger Hautpflege, Abdecken der Läsionen, um eine bakterielle Besiedlung zu vermeiden.
Der an herpes Zoster (Gürtelrose) Erkrankte sollte die Hautläsionen abdecken und die Händehygiene strikt beachten, insbesondere nach Berührung der Hautläsionen, um eine Schmierinfektion zu vermeiden. Solange der Bläschenausschlag besteht, sollte der Kontakt zu abwehrgeschwächten Personen und Schwangeren unbedingt vermieden werden.
 Die Ratschläge darf nicht zur Selbstdiagnose-oder -behandlung verwendet werden und kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)

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Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)

Die akute Sinusitis ist ein entzündlicher Prozess, der bei gestörtem Abfluss und gestörter Belüftung der Nasennebenhöhlen infolge einer nasalen Infektion zustande kommt, aber bei der chronischen Sinusitis eine langsame Obstruktion durch vermehrte Gewebsbildung in den Öffnungen zu den Kieferhöhlen und den Siebbeinzellen zugrunde liegt.
Akute Sinusitis werden durch Viren oder Bakterien hervorgerufen. Als pathogene Viren sind vor allem die Rhino-, Adeno-, Corona- und (Para)Influenzaviren zu nennen, die die Schleimhaut besiedeln und sie infiltrieren.
In der Folge entsteht es durch die Entzündungsreaktion zu einer Schleimhautschwellung mit allmählicher Verstopfung von kleinen Öffnungen der Nasennebenhöhle. Das Nasensekret kann nicht mehr richtig abfließen und es kommt zu einem Sekretstau bis in die Nasennebenhöhlen. Die führen bei den Patienten mit Sinusitis zu den typischen Symptomen wie nasale Obstruktion, Kopfschmerzen, laufende Nase, Sekretion in den Rachen, Geruchseinschränkung, Niesen.
Die Entzündung der Nasennebenhöhle betrifft sehr häufig Kieferhöhle und Siebbeinzellen.
Bei einer viralen Sinusitis kommt es selten zur Komplikation der akuten bakteriellen Sinusitis. Die Erreger sind oft dabei Haemophilus influenzae und Streptococcus pneumoniae.
Die chronische Sinusitis geht häufiger mit einer allergischen Rhinitis, anatomischen Abflussbehinderungen einher. Im Rahmen einer allergischen Rhinitis wird Histamin freigesetzt, die eine Dilatation der Blutgefäße und damit eine Schwellung und Rötung der Schleimhaut verursacht.
Eine akute Sinusitis liegt vor, wenn eine eitrige Nasensekretion für bis zu 12 Wochen besteht, die zudem von einem Schmerz-, Druck- oder Völlegefühl im Gesichtsbereich begleitet wird.
Ob eine Sinusitis eine bakterielle oder Virale Ursache hat, ist dies ist aber vor allem im Anfangsstadium der Erkrankung oft nicht möglich. Im Krankheitsverlauf kann man anhand der Krankheitsdauer und Symptomstärke Rückschlüsse auf den Erreger ziehen.
Eine chronische Sinusitis liegt vor, wenn Symptomatik länger als 12 Wochen ohne zwischenzeitlich völligen Rückgang der Beschwerden auftritt. Patienten mit einer chronischen Sinusitis leiden sehr häufig viele Jahre bis hin zu ihrem ganzen Leben in unterschiedlichem Maße an ihren Beschwerden. Dies Beeinträchtigt ihrer Lebensqualität sehr.
Röntgen und CT werden zur Diagnostik der Sinusitis herangezogen. Zudem ist häufig hilfreich Allergieanamnesen und Allergietests (Prick-Test) durchzuführen, um eine allergische Sinusitis aufzudecken bzw. ausschließen zu können.
Eine akute Sinusitis wird vorrangig abschwellende Nasentrofen (Xylometazolin) und manchmal Kortison (z.B. Mometason) eingesetzt, um den Sekretabfluss über die Nase zu verbessern.
Nasenspülungen mit isotonen oder hypertonen Lösungen können bei chronischer Sinusitis ein Symptomslinderung bewirken – auf den Verlauf einer akuten Sinusitis scheinen sie keinen Einfluss zu haben. Bei allergischer Sinusitis können Antihistaminika verordnet werden.
Antibiotika (z.B. Amoxicillin) ist bei akuter Sinusitis dann nur indiziert, wenn starke Beschwerden und Fieber vorliegen oder Komplikationen drohen.
Manchmal wird zur Therapie Operationen vorgeschlagen, wenn die konservative Therapie keinen Erfolg hat.

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Herzinfarkt (Myokardinfarkt)

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Herzinfarkt (Myokardinfarkt)

Herzinfarkt (Myokardinfarkt) tritt auf, wenn ein Teil des Herzmuskels wegen einer Durchblutungsstörung abstirbt.
Herzkranzgefäße (Koronararterie) versorgt den Herzmuskel mit Blut. Wenn der Blutfluss plötzlich unterbrochen wird, beginnt das Herzmuskelgewebe nach wenigen Minuten abzusterben. Das kann die Funktion des Pumporgans stark beeinträchtigen. Deswegen ist Herzinfarkt ein lebensgefährliches Ereignis. Der Herzinfarkt gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Jährlich sterben zirka 52.000 Menschen daran
Oft tritt ein Herzinfarkt im Rahmen einer Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) auf. Eine Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) entwickeln, wenn sich in den Wänden der Herzkranzgefäße kleine Entzündungen bilden. Da sammeln sich Zellen, Blutfette und andere Substanzen an, die gegebenenfalls verkalken (sogenannte Plaques). Dadurch wird die Elastizität der Gefäße vermindert und die Gefäße mit der Zeit dadurch verengt.
Es besteht den Gefahr die Plaqueoberfläche aufbricht, lagern sich dann an dieser Stelle Blutplättchen (Thrombozyten) an. Ein Blutgerinnsel (Thrombus) bildet. Ist das Blutgerinnsel groß, kann es das Herzkranzgefäß an Ort und Stelle ganz verstopfen. Dadurch geht Herzmuskelgewebe zugrunde, was im schlimmsten Fall zum Tod führt.
Typische Anzeichen eines Herzinfarktes:
· plötzlich beginnende, länger als fünf Minuten anhaltende, starke Schmerzen hinter dem Brustbein und auf der linken Brustseite. Die Schmerzen können bis in den Hals oder auch in den Rücken, den Oberbauch und die Arme ausstrahlen.
· Häufige Begleitsymptomen sind kalter Schweiß, Blässe, Engegefühl in der Brust, Übelkeit, Atemnot, Unruhe und Angst.
Der Infarktschmerz wird als extrem vernichtend beschrieben. Typisch ist auch, dass der Schmerz länger anhält als ein Angina-pectoris-Anfall. Oft sinkt der Blutdruck, aber kann er aufgrund der Stresssituation (Adrenalin) auch erhöht bzw. normal sein. Je größer der Infarkt ist, umso heftiger sind generell die auftretenden Beschwerden. Dennoch nicht alle Betroffenen haben die Beschwerden in gleicher Form. Bei Frauen geben vorrangig starke Kurzatmigkeit, Übelkeit, Erbrechen oder auch Schmerzen im Oberbauch an. Druck- und Engegefühl im Brustbereich sind häufiger als starke Schmerzen. Manche Herzinfarkte zeigen keine Beschwerden (stummer Infarkt) oder allein geringe oder untypische Beschwerden. Solche Infarkte treten nicht selten bei Zuckerkranken (Diabetes mellitus) auf.
Wenn es der Verdacht auf einen Herzinfarkt vorliegt, wird nach einer Anamnese eine körperliche Untersuchung durchgeführt.
Neben einem EKG werden zudem auch Laboruntersuchungen des Blutes (die kardialen Troponine-T und –I) durchgeführt, die zeigt, ob eine Herzmuskelschädigung vorliegt und wie lange der Herzinfarkt zurückliegt. Darüber hinaus wird eine Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiographie) durchgeführt um Herzfunktion darzustellen. Zudem wird oft eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt um Herzkranzgefäße darzustellen und gleichzeitig möglich mittels eines Stents direkt zu behandeln.
Es gibt beeinflussbare und nicht beeinflussbare Risikofaktoren für eine Arteriosklerose. Zu den beeinflussbaren Faktoren gehören Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Rauchen, Übergewicht, Schlafapnoe und Fettstoffwechselstörungen wie das LDL-Cholesterin. Zu dem beeinflussen eine ungesunde Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel und Stress diese Risikofaktoren. Dabei kann wiederum ein gesunder Lebensstil die Risikofaktoren effektiv senken. Die erbliche Belastung wird als nicht beeinflussbare Faktoren angesehen.
Dabei ist das Risiko für einen Myokardinfarkt umso höher, je stärker ein einzelner Risikofaktor ausgeprägt ist oder je mehr Faktoren gleichzeitig vorliegen.
Bei einem akuten Herzinfarkt, bis der Notarzt kommt, sollte man in der Lage sein Erste Hilfe zu leisten:
· lagern Sie den Patienten mit leicht angehobenem Oberkörper, vermeiden Sie Unruhe und Aufregung!
· Lassen Sie den Patienten nicht allein!
Tritt ein Herz-Kreislauf-Stillstand ein, müssen Sie sofort mit der Wiederbelebung anfangen. Dabei hat sich gezeigt, dass bei der Wiederbelebung (Reanimation) durch Laien die Herzdruckmassage (100-120-mal pro Minute) wichtiger ist als das Beatmen. Setzen Sie die Wiederbelebungsmaßnahmen (Reanimation) so lange fort, bis der Rettungsdienst eintrifft.
Der Notarzt legt einen venösen Zugang, schließt den Patient an ein EKG, misst den Blutdruck und versorgt den Patienten mit Sauerstoff und Medikamenten. Der Notarzt versucht die Angst und die Schmerzen zu linden. Im Falle einer gefährlichen Rhythmusstörung der Herzkammern nimmt der Notarzt in der Regel sofort eine Elektroschockbehandlung (Defibrillation) vor.
Je früher ein Patient in die Klinik eingeliefert und behandelt wird, umso besser sind seine Überlebenschancen.Die Therapie des akuten Herzinfarktes zielt darauf ab, das verschlossene Gefäß möglichst schnell wieder durchgängig zu machen. Durch eine Lyse Therapie mit Medikamenten oder besser noch mit einer Herzkatheterbehandlung kann der Schaden am Herzmuskel geringfügig gehalten werden.
Die Verbesserung der Sauerstoffversorgung erfolgt in der Regel auch vor Ort bzw. im Krankenwagen. Nach Einlieferung in ein Krankenhaus gibt es derzeit drei zentrale Behandlungsalternativen zur Öffnung des verschlossenen Gefäßes.
Mit Entwicklung der Ballonangioplastie können viele Verschlüsse der Herzkranzgefäße mit einem nicht-operativen Eingriff sog. Ballondilatation therapiert werden.
Bei Ballondilatation wird das verstopfte Herzkranzgefäß über einen Herzkatheter mit einem Ballon, der erst an der verengten Stelle (Stenose) platziert wird, aufgedehnt. Um einem erneuten Verschluss des Gefäßes zu verhindern werden oft sogenannte Stents eingesetzt. Stents sind kleine Metallgitterröhrchen und werden zusammen mit dem Ballonkatheter in das verengte Gefäß eingebracht und dort gedehnt. Der aufgedehnete Stent bleibt dann in diesem Zustand, hält das Gefäß offen und kann nicht in sich zusammenfallen.

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Dr.med.Afshin Seresti

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Arthritis

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DR.MED.AFSHIN SERESTI

Ich freue mich von Herzen über Ihren Besuch auf meiner Website und möchte Sie darüber informieren, dass ich neben meiner langjährigen Erfahrung in der Neurochirurgie, Neurologie und Schmerzklinik auch Autor zweier Bücher zum Thema Bandscheibenerkrankungen der Lendenwirbelsäule sowie eines umfassenden Buches zur Neurologie bin. Ich bin immer für Sie da, wenn Sie Unterstützung im Zusammenhang mit Ihrer Erkrankung benötigen. Zögern Sie bitte nicht, mich jederzeit zu kontaktieren. Ich bin jederzeit für Sie da und Sie können sich gerne unter der folgenden Telefonnummer an mich wenden.

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Arthritis

Arthritis ist eine entzündlich verlaufende Gelenkerkrankung, die auch selten innere Organe in Mitleidenschaft ziehen kann. Arthritis und Arthrose werden oft von Laien verwechselt. Bei der Arthrose handelt es sich um eine Gelenkabnutzung, die im Verlauf der Erkrankung später zu Entzündungen führen. Die häufigste Form der Arthritis ist die rheumatoide Arthritis. Bei Arthritis greift die körpereigene Abwehr die Gelenke und körpereigenes Gewebe an und führt zur Schädigung. Die Ursache ist noch nicht Bekannt.
Frauen sind häufiger von der rheumatoiden Arthritis betroffen als Männer. Die Krankheit entwickelt meistens an den Händen. Die Krankheit befällt meist spiegelbildlich die gleichen Gelenke beider Hände. Typische Anzeichen für die Krankheit Arthritis sind Schmerzen in den Fingergelenken, die nachts und morgens zunehmen und sowie eine Gelenksteifigkeit am Morgen, die mehr als ein Stunde anhält. Bei der Arthritis werden mit der Zeit meistens mehr Gelenke betroffen und so entwickelt sich eine Polyarthritis.
Eine kausale Therapie für Arthritis gibt es derzeit nicht, aber besteht die Möglichkeit  die Schmerzen und Entzündungen wohl zu bremsen oder zu kontrollieren. Es ist sehr zu empfehlen, die medikamentöse Therapie im frühen Stadium anzufangen.
Ruhigstellung des betroffenen Gelenks ist in der Regel nicht zu empfehlen. Diese führt für kurze Zeit zur Schmerzlinderung, aber langfristig versteift das Gelenk eher. Zudem werden dadurch andere gelenke überlastet.
Schmerzen, Schwellung, Überwärmung, Rötung und Funktionseinschränkung sind die typischen Symptome einer Arthritis. Ferner kann es zum Gelenkerguss (Flüssigkeitsbildung im Gelenk) oder zum Gelenkempyem (Eiterbildung im Gelenk) kommen.
Die Therapie einer Arthritis hängt von der Ursache ab. Es ist ratsam bei akuter Arthritis das betroffene Gelenk zu kühlen und hochlagern. In der Regel werden gegen die Schmerzen nicht-steroidale Antirheumatika eingesetzt. Begleitend wird gelegentlich Cortison verordnet. Bei rheumatoider Arthritis werden spezielle Medikamente für Rheuma eingesetzt. Andere Maßnahmen wie Ergotherapie, physikalische Therapien oder Krankengymnastik sind auch zu empfehlen.
Die Ratschläge darf nicht zur Selbstdiagnose-oder -behandlung verwendet werden und kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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Clusterkopfschmerz (Bing-Horton- Syndrom)

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Clusterkopfschmerz (Bing-Horton- Syndrom)

Der Clusterkopfschmerz (Bing-Horton-Syndrom) äußert sich durch extreme, streng einseitige Kopfschmerzattacken meist um das Auge herum oder hinter dem Auge.
Die Kopfschmerzattacken dauert etwa 15-180 Minuten und tritt periodenweise bis zum achtmal täglich auf. Die Kopfschmerzen treten erfahrungsgemäß immer zur gleichen Tageszeit auf. Sehr häufig treten sie sich ein bis zwei Stunden nach dem Einschlafen oder in den frühen Morgenstunden auf. Die Schmerzen werden bohrend, stechend empfunden. Bei dem Clusterkopfschmerz zeigen oft die Betroffenen weitere Begleitsymptomen wie Bewegungsunruhe (Umherlaufen), ein gerötetes Auge, tränendes Auge (Lakrimation), eine laufende Nase(Rhinorrhö) und verstärktes Schwitzen im Gesicht. Mit einer Schmerzskala von 0 (schmerzfrei) und 10 (schlimmste vorstellbare Folterschmerzen) kann man die subjektive Schmerzstärke des Patienten messen. Clusterkopfschmerz als sehr starker Schmerz liegt auf einer Schmerzskala bei 9 bis 10. Im Vergleich liegt Migräne bei 5 bis 8 und Spannungskopfschmerzen bei 4 bis 5.
Es gibt zwei Verlaufsformen:
  • Episodische Clusterkopfschmerz
  • Chronische Clusterkopfschmerz
Episodische Clusterkopfschmerz liegt vor, wenn der anhaltende Clusterkopfschmerz immer wieder monate- bis jahrelang durch symptomfreie Intervalle (Remissionsphasen) unterbrochen wird. Ein chronischer Clusterkopfschmerz liegt dann vor, wenn der anhaltende Clusterkopfschmerz über ein Jahr weiterbesteht oder die symptomfreie Intervalle (Remissionsphasen) kürzer als vier Wochen sind. Am häufigsten tritt die Erkrankung bei Männern zwischen 20-40 Lebensjahr, vor allem um 30 Lebensjahr herum auf. Eine Ursache für den Clusterkopfschmerz ist bis dato nicht genau bekannt. Man vermutet, dass eine Fehlsteuerung  circadianer Rhythmen im Hypothalamus als wahrscheinliche Ursache für den Clusterkopfschmerz sein könnte. So bei Patienten mit Clusterkopfschmerz wird sehr häufig beobachtet, dass die Attacken sich im Frühling und Herbst häufen.
Einige Studien zeigen, dass der Clusterkopfschmerz möglicherweise erbliche Ursache hat. So tritt der Kopfschmerz bei Verwandten ersten Grades fünf bis achtzehn Mal häufiger und bei Verwandten zweiten Grades ein bis drei Mal häufiger als in der Normalbevölkerung auf.
Differentialdiagnostisch sollte unter anderem ein akutes Glaukom ausgeschlossen werden, da beim Glaukomanfall extreme einseitige Kopfschmerz zu beobachten ist. Typisches Symptom eines Glaukomanfalls ist ein extrem harter Augapfel, der aber beim Clusterkopfschmerz nicht vorhanden ist.
Bei einem akuten Clusterkopfschmerz soll Inhalation von 100-prozentigen Sauerstoff über eine Gesichtsmaske mit einer Durchflussrate 8-10 l/min etwa 10-15 Minuten eingesetzt werden. Zur Therapie einer Clusterkopfschmerz eignen sich periphere Analgetika nicht. Eine bestmögliche Ansprechbarkeit findet sich im direkten Attackenbeginn und im Attackenmaximum. Triptane (Sumatriptane)hat sich bei Kupieren von Clusterkopfschmerz-Attacken sich bewährt. Es wird empfohlen, in der Akuttherapie des Clusterkopfschmerzes Lidocain-Spray in die Nasenöffnung der betroffenen Kopfschmerzseite zu sprühen. Zur Prophylaxe des episodischen- oder chronischen Clusterkopfschmerz ist das Medikament Verapamil, daneben Glukokortikoide (Kortison) indiziert. Alternativ kommen auch Lithium oder möglich Valproinsäure zur Vermeidung erneuter Cluster-Kopfschmerzen infrage.
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Spannungskopfschmerz

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Spannungskopfschmerz

Ein der häufigsten Kopfschmerz ist der Spannungskopfschmerz. Der Spannungskopfschmerz wird häufig von Patienten als Druck auf den Kopf oder als einen zu engen Helm beschrieben. Die Kopfschmerzstärke wird als leicht bis mittelschwer angegeben, die ihr Schwerpunkt oft am Hinterkopf lokalisiert ist und von wo aus sich dann auf ganzen Kopf meist beidseitig im Bereich Schläfen ausbreitet. In der Regel wird der Spannungskopfschmerz durch körperliche Aktivität nicht verstärkt. Übelkeit, Licht-und Lärmempfindlichkeit fehlen meistens. Ein neurologischer Ausfall tritt nicht auf. Ein Spannungskopfschmerz kann halb Stunde bis eine Woche dauern.
Man unterscheidet je nach Häufigkeit der Kopfschmerz verschiedene Verlaufsformen:
  • den episodischen Spannungskopfschmerz
  • den chronischen Spannungskopfschmerz
Episodische Kopfschmerz zeichnet sich durch gelegentlich auftretenden Kopfschmerz an weniger als 15 Tagen im Monat/ 180 Tagen im Jahr. Wenn es häufiger als 15 Tagen im Monat/ 180 Tagen im Jahr vorkommt, dann handelt sich um einen chronischen Spannungskopfschmerz. 2-3 % der Bevölkerung leidet an der chronischen Form der Spannungskopfschmerz.
Die genaue Entstehung von Spannungskopfschmerz ist bis dato nicht geklärt. Es wird verschiedene Ursache vermutet, die möglicherweise zu Spannungskopfschmerzen führen. Sehr oft bringt man Spannungskopfschmerz mit Verspannungen im Hals-und Nackenbereich zusammen, die bei häufigem Auftreten zu einer erhöhten Empfindlichkeit der Schmerzzentren im Gehirn führt, sodass Betroffene die Schmerzreize schon bei geringen Verspannungen stärker spüren als gesunde Menschen. Weitere mögliche Faktoren sind Angst und Stresssituation.
Eine detaillierte Anamnese und ausführliche neurologische Untersuchung soll  Erkrankungen des Zentralnervensystems ausschließen. Um  Dauer, Stärke, Häufigkeit, Lokalisation und   Schmerzausstrahlungen erfassen, sind Führen eines Schmerztagebuches sinnvoll und nützlich.
Bei dem Spannungskopfschmerz sind die Untersuchungsbefunde oft unauffällig. Gelegentlich lassen sich Verspannungen der Nackenmuskel und auch der Kaumuskulatur ertasten.  Bei der Diagnostik des Spannungskopfschmerzes sollen auch typische internistische oder andere Erkrankungen ausgeschlossen  werden. Zu erwähnen sind hier z.B. Sinusitis, Hypertonie, Arteriitis Temporalis, Meningitis, Hirnblutungen, Erstsymptome eines Hirntumors, alkoholbedingter Kopfschmerz, Kopfschmerz bei Grippe, Kopfschmerz nach einem leichten Schädelhirntrauma.
Therapie vom episodischen Spannungskopfschmerz erfolgt je nach Bedarf mit einem einfachen Schmerzmittel wie 500-1000 mg Acetylsalicylsäure, 500-1000 mg Paracetamol, 200-400 mg Ibuprofen, 500-1000 mg Naproxen etc. Man sollte sie nicht mehr als drei Tage hintereinander oder höchstens zehn Tagen im Monat anwenden, um keine Chronfizierung der Kopfschmerzen zu verursachen.  Ebenfalls gut Wirksam ist manchmal als nicht medikamentöse Therapie die Einreibung von Pfefferminzöl an den Schläfen. Die medikamentöse Therapie des chronischen Spannungskopfschmerzes erfolgt mit der tri-bzw. tetrazyklischen Antidepressiva wie Amitriptylin als erste Wahl und Clomipramin als zweite Wahl.
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Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)

Privatärztlicher Hausbesuchsdienst Rhein-Main-Gebiet – Dr. med. Afshin Seresti

Hausärztlicher Notdienst & Privatärztliche Hausbesuche im Rhein-Main-Gebiet
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Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) – Ursachen, Symptome & Therapie

Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist eine der häufigsten Volkskrankheiten in Deutschland. Rund 20 Millionen Menschen sind betroffen. Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck belastet Herz, Gefäße und Organe und erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenerkrankungen.

Was ist Blutdruck?

Der Blutdruck beschreibt den Druck, mit dem das Blut durch die Arterien fließt.

  • Systolischer Wert: entsteht, wenn sich das Herz zusammenzieht und Blut in die Gefäße pumpt
  • Diastolischer Wert: bleibt bestehen, wenn sich das Herz zwischen zwei Schlägen entspannt

Normale und erhöhte Blutdruckwerte

Kategorie Systolisch (mmHg) Diastolisch (mmHg)
Optimal < 120 < 80
Normal < 130 < 85
Hoch-normal 130–139 85–89
Leichte Hypertonie 140–159 90–99
Mittelschwere Hypertonie 160–179 100–109
Schwere Hypertonie > 180 > 110

Bluthochdruck liegt definitionsgemäß ab Werten von 140/90 mmHg vor.


Ursachen von Bluthochdruck

Primäre (essenzielle) Hypertonie

In den meisten Fällen lässt sich keine organische Ursache feststellen. Lebensstilfaktoren spielen eine entscheidende Rolle:

  • Bewegungsmangel
  • Ungesunde Ernährung
  • Übergewicht
  • Stress
  • Rauchen und Alkohol

Sekundäre Hypertonie

Hier ist der Bluthochdruck Folge einer Grunderkrankung, z. B.:

  • Nierenerkrankungen
  • Nierenarterienstenose
  • Hormonelle Störungen (z. B. Schilddrüse, Nebenniere)

Symptome von Bluthochdruck

Bluthochdruck bleibt häufig lange unbemerkt. Mögliche Beschwerden sind:

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Nasenbluten
  • Herzklopfen
  • Müdigkeit und Leistungsabfall

👉 Bei solchen Symptomen sollte der Blutdruck ärztlich kontrolliert werden.


Behandlung von Bluthochdruck

Nicht-medikamentöse Therapie

Ab einem Wert von 140/90 mmHg sollte der Blutdruck gesenkt werden. Zu Beginn stehen Lebensstiländerungen im Vordergrund:

  • Gewichtsreduktion
  • Regelmäßige körperliche Aktivität
  • Rauchstopp
  • Reduzierter Alkoholkonsum

Ernährungsempfehlung:
Eine mediterrane Kost mit viel frischem Obst, Gemüse, Fisch und pflanzlichen Fetten. Tierische Fette sollten nur sparsam konsumiert werden.

⚠️ Kochsalz reduzieren: Maximal 6 g Salz pro Tag, da Salz den Blutdruck deutlich erhöhen kann.

Medikamentöse Therapie

Wenn Lebensstilmaßnahmen nicht ausreichen oder bei schwerer Hypertonie, ist eine medikamentöse Behandlung notwendig. Zu den Medikamenten der ersten Wahl zählen:

  • Diuretika
  • Betablocker
  • ACE-Hemmer
  • Angiotensin-II-Rezeptorblocker (AT1-Blocker)
  • Kalziumantagonisten

Wirkmechanismen:

  • Betablocker senken Puls und Herzleistung
  • Kalziumantagonisten erweitern die Blutgefäße und senken den Gefäßwiderstand

Privatärztlicher Hausbesuch bei Bluthochdruck

Als privatärztlicher Hausbesuchsdienst im Rhein-Main-Gebiet bietet Dr. med. Afshin Seresti:

  • Blutdruckkontrolle & Diagnostik
  • Therapieanpassung
  • Beratung zu Lebensstil & Ernährung
  • Ärztliche Betreuung bequem bei Ihnen zu Hause

📞 Jetzt Termin vereinbaren: 0152 06056969


⚠️ Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung.

Dr. med. Afshin Seresti
Privatärztlicher Hausbesuchsdienst Rhein-Main-Gebiet

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Was ist Arthrose?

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Was ist Arthrose?

Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung. In Deutschland leiden fünf bis sechs Millionen Menschen stark darunter. Betroffen sind vor allem die Hüft- und Kniegelenke. Am Fuß tritt  jedoch häufiger die Arthrose des Großzehengrundgelenkes wegen einer Zehenfehlstellung (Hallux valgus) auf. Arthrose ist eine Erkrankung, deren Haupt-Risikofaktor das Alter ist und die von Verlust von Knorpelgewebe gekennzeichnet ist. In der Regel wird ein Gelenk immer dann arthrotisch, wenn Knorpelzellen absterben. Dies kann auftreten, wenn sie nicht ausreichend ernährt werden oder wenn sie den Belastungen nicht gewachsen sind. Der Hauptrisikofaktor für Arthrose ist daher das höhere Lebensalter. Die Untersuchungen zeigen außerdem arthrosespezifische Gene, die gezielt auf das jeweilige Gelenk einwirken. Nachweisbar gibt es ein Gen, welches für die Hüftarthrose ausschlaggebend ist, ein zweites veranlagt Kniearthrosen und noch ein anderes Gen die Arthrose der kleinen Fingergelenke. Gelenkfehlstellungen, die überhöhte Belastungen im Gelenk verursachen, sind ein anderer wichtiger Risikofaktor. Das gleiche macht auch erhöhtes Übergewicht. Der Druck auf das Knorpelgewebe wird dadurch so groß, dass der Schmierfilm reißt und das Knorpelgewebe einbricht. Das herrschende Symptom bei Arthrose ist der Schmerz. Am Anfang treten die Schmerzen ab und zu  bei Belastungen auf. Mit der Zeit werden der Schmerz noch stärker und können manchmal bis zur Bewegungsunfähigkeit führen. Typisch für eine Arthrose ist auch der Anlaufschmerz, also ein Schmerz, der beispielsweise bei den ersten Schritten auftritt, sich aber bald bessert. Allgemein ist der Schmerz als Alarmsymptom anzusehen, wenn insbesondere eine größere Schädigung vorliegt. Der betroffene Knorpel ist eigentlich nicht in der Lage, Schmerzen zu empfinden, da er keine Nervenfasern besitzt. Treten bei Knorpelschäden Schmerzen auf, weist darauf hin, dass die Gelenkinnenhaut in Mitleidenschaft gezogen ist. Am Anfang ist wichtig die Anamneseerhebung durch den Arzt. Manchmal ist eine Blutuntersuchung notwendig um eine entzündliche rheumatische Erkrankung auszuschließen. Mit der  Ultraschalluntersuchung können Sehnen, Muskeln, Schleimbeutelentzündungen, Zysten oder Gelenkergüsse beurteilt werden. Ein Röntgenbild ist  indiziert, um das Ausmaß der Erkrankung sehen zu können. Zur Beurteilung des Knorpels hat sich das MRT bewährt. Auch bei Knochennekrosen (Absterben von Knochengewebe), die ähnliche Symptome wie Arthrosen machen können, wird MRT eingesetzt. Bei speziellen Fragestellungen kann ebenso das CT (Computertomogramm) wegweisend sein. Manchmal wird eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) eingesetzt, um die diagnostizierten Schäden eventuell gleichzeitig behoben zu können, Nachteilig ist, dass es sich dabei um einen operativen Eingriff handelt.
Die Ratschläge darf nicht zur Selbstdiagnose-oder -behandlung verwendet werden und kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.
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Schlaganfall (Apoplex): Ursache, Diagnose, Therapie

Ich freue mich von Herzen über Ihren Besuch auf meiner Website und möchte Sie darüber informieren, dass ich neben meiner langjährigen Erfahrung in der Neurochirurgie, Neurologie und Schmerzklinik auch Autor zweier Bücher zum Thema Bandscheibenerkrankungen der Lendenwirbelsäule sowie eines umfassenden Buches zur Neurologie bin. Ich bin immer für Sie da, wenn Sie Unterstützung im Zusammenhang mit Ihrer Erkrankung benötigen. Zögern Sie bitte nicht, mich jederzeit zu kontaktieren. Ich bin jederzeit für Sie da und Sie können sich gerne unter der folgenden Telefonnummer an mich wenden.
Ihr Arzt Dr. med. Afshin Seresti

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Schlaganfall (Apoplex):

Ursache, Diagnose, Therapie

Jedes Jahr erleiden zirka 300.000 Deutsche jährlich einen Schlaganfall (Apoplex). Der Schlaganfall ist in den industrialisierten Ländern die dritthäufigste Todesursache, ein Drittel der Überlebenden bleibt pflegebedürftig. Oft sind die Betroffenen über 65 Jahre alt, wobei Männer relativ gesehen etwas häufiger erkranken als Frauen. Nach einem  Schlaganfall ist allein zirka ein Drittel der Patienten in der Lage, ohne Einschränkungen weiterzuleben. Ein Drittel der Patienten versterben nach einem Schlaganfall, ein weiteres Drittel ist dauerhaft pflegebedürftig.
Der Begriff Schlaganfall beschreibt, dass es sich hier unerwartet um ein sehr plötzliches Ereignis handelt. Meist ist der Schlaganfall aber nicht ganz unerwartet. Oft treten Monate vorher schon Warnsignale auf – die vom Patienten aber nicht ernst genommen werden.
Etwa 40 – 50 % aller Schlaganfälle kommen durch eine Thrombose zustande. Thrombose ist eine Gefäßverstopfung durch Blutgerinnsel, die sich an einer häufig  atherosklerotisch vorgeschädigten Stelle der Gefäßwand bildet.
Zirka 30 – 35 % aller Schlaganfälle entwickeln sich  durch einen Embolus (Blutgerinnsel). Der Embolus wird sehr häufig im Herzen z.B. bei Herzrhythmusstörungen gebildet und mit Blutstrom sich fortbewegt. Der Embolus bleibt häufig in einem Gefäß hängen, wo sein Durchmesser dem des Gefäßes entspricht. Die Folge ist eine sehr plötzliche Stockung der Blutversorgung.
20 – 25 % der Schlaganfälle treten im Rahmen einer Hirnblutung auf. Oft sind Aussackungen z.B. Aneurysma oder Fehlbildungen der Hirnarterien die Ursache. Ferner werden Hirnblutungen durch Bluthochdruck und herabgesetzte Gerinnungsfähigkeit des Blutes durch Blutverdünner (Medikamente) begünstigt und verstärkt.
Ein Schlaganfall imitiert die Reaktion des Gehirns auf eine sehr plötzliche Störung der Durchblutung. Wenn der Blutzirkulation im Gehirn in Stocken gerät, fehlen dann die Gehirnzellen (Neuronen) lebensnotwendige Stoffe wie Sauerstoff und Glucose.
Wenn die Durchblutungsstörung des Gehirns allmählich (Monate) sich entwickelt, kann das Gehirn durch Umgebungskreisläufe gegensteuern. Aber das ist nicht möglich, wenn sehr plötzlich der Blutzirkulation im Gehirn unterrochen wird.
Das Risiko für einen Schlaganfall nimmt sicherlich mit der Zahl und der Schwere der Risikofaktoren zu. Deshalb ist  hier eine Vorsorge zu empfehlen. Bluthochdruck ist der wichtigste Risikofaktor für den Schlaganfall.
Weitere Risikofaktoren sind erhöhte Fibrinogenspiegel (ein Bestandteil des Blutgerinnungssystems), Diabetes mellitus (erhöhte Blutzuckerspiegel), Rauchen, sowie Lipoprotein A (eine Untergruppe des LDL – Cholesterins). Es gibt auch weitere Faktoren wie z.B. ein erniedrigtes HDL – Cholesterin, körperliche Inaktivität, Adipositas, Ovulationshemmer (extra in Verbindung mit Rauchen), hoher Alkoholkonsum und  höheres Alter. Für die Entstehung von Embolien sind oft Herzrhytmusstörungen oder eine Herzmuskelschwäche als Ursache in Frage.
Es gibt Warnsignale, die auf einen Schlaganfall hindeuten:
  • Wenn man plötzliche Schwäche oder Lähmung und sowie Empfindungsstörung im Bereich von Gesicht, Arm, Bein oder einer Seite des Körpers erleidet.
  • Wenn auf einmal sehr oft  einseitige Sehminderung, Gesichtsfeldeinschränkung, Doppelbilder auftritt.
  • Plötzliche Probleme zu sprechen oder Sprache zu verstehen
  • Auf einmal Hör-, Geschmack- oder Schluckstörung auftritt
  • plötzlicher unerklärlicher Schwindel, Gangunsicherheit, Schwanken
Diese Beschwerden werden von Betroffenen durch Fehleinschätzung oft harmlos empfunden, da die Symptome am Anfang für kurze Dauer sind und verschwinden wieder.
Gehen diese Ausfälle sehr rasch innerhalb von 24 Stunden wieder zurück, spricht man von einer vorübergehenden (transistorischen) ischämischen Attacke (TIA). Bei einer TIA soll man schnell die 112 anrufen.
Der Notarzt kümmert zunächst um die Sicherstellung von Puls und Atmung. Blutdruck, Puls und der Blutzucker werden gemessen. Dann wird die Krankheitsgeschichte des Patienten erfasst. Es ist wichtig und hilfreich zu wissen, wann  der ersten Krankheitszeichen mit einer möglichst genauen Uhrzeit aufgetreten ist. Eine orientierende körperliche neurologische Untersuchung ermittelt Lähmungen, Bewusstseinsstörungen, Sprachvermögen sowie Sprachverständnis und Gefühlsstörungen.
Der Patient bekommt  eventuell Sauerstoff.  In der Regel erhält er auch einen Zugang in die Vene, über den Flüssigkeit und Medikamente verabreicht werden können.  Patient sollte rasch ins Krankenhaus transportiert werden. Im Krankenhaus wird mittels Computertomografie oder Magnetresonanz-Tomografie festgestellt, ob also eine Durchblutungsstörung oder eine Hirnblutung vorliegt. Manchmal um Haargefäße darzustellen, wird ein CT-Angiografie durchgeführt.
Bei einem ischämischen Schlaganfall soll versucht werden die Durchblutung des betroffenen Gehirnbereichs so schnell wie möglich wiederherzustellen. Dafür wird eine sogenannte systematische Thrombolyse (kurz Lyse) durchgeführt. Das Zeitfenster  ist nicht lang, das liegt  nämlich innerhalb von viereinhalb Stunden nach Auftreten der ersten Schlaganfallsymptome. Eine rasch und schnelle Wiedereröffnung des verstopften Gefäßes sinkt die Todesfälle und sowie Behinderungen durch Schlaganfälle.
Bei bestimmten Formen des ischämischen Schlaganfalls kann die mechanische Thrombektomie eingesetzt werden. Dabei werden einen sehr dünnen Katheter an der Stelle des Gefäßverschlusses geführt und versucht mit dem Katheter das Blutgerinnsel mechanisch zu entfernen.  Diese Methode wird nur in größeren Zentren angeboten.
Bei einem hämorrhagischen Schlaganfall tritt Blut aus den Gefäßen in das Hirngewebe aus, so verdrängt das entstehende Blutgerinnsel das umliegende Gewebe und durch den daraus entstehenden Druck können noch gesund Gehirnteile geschädigt werden. Deshalb ist bei größeren Blutungen häufig nötig, das Blut mittels einer Operation zu entfernen.
Wenn eine Blutung durch Bluthochdruck  verursacht sein, sollte diesen vorsichtig zu senken. Die Blutdrucksenkung sollte nicht rasch auf einmal geschehen: Sonst droht wiederum eine Minderdurchblutung des Gehirns.
Die Ratschläge darf nicht zur Selbstdiagnose-oder -behandlung verwendet werden und kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Dr.med.Afshin Seresti 

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Osteoporose

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Osteoporose – Ursachen, Risiken und Behandlung

Osteoporose ist eine weit verbreitete Erkrankung des Skelettsystems. Schätzungsweise 6 Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen. Die Krankheit ist gekennzeichnet durch eine verminderte Knochendichte und eine gestörte Knochenstruktur, wodurch die Stabilität der Knochen abnimmt. In der Folge kann es schon bei alltäglichen Belastungen zu Wirbelkörperfrakturen oder Schenkelhalsbrüchen kommen.


Formen der Osteoporose

Osteoporose wird in zwei Hauptformen unterteilt:

  • Primäre Osteoporose:
    Diese Form tritt ohne erkennbare Grunderkrankung auf. Zwei Typen sind besonders häufig:

    • Die postmenopausale Osteoporose betrifft Frauen nach den Wechseljahren

    • Die senile (altersbedingte) Osteoporose tritt typischerweise ab dem 70. Lebensjahr auf

  • Sekundäre Osteoporose:
    Sie entsteht in Folge anderer Erkrankungen oder durch bestimmte Medikamente, z. B. Kortison.


Ursache: gestörtes Gleichgewicht im Knochenstoffwechsel

Damit Knochen stabil bleiben, muss ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Osteoblasten (knochenaufbauende Zellen) und Osteoklasten (knochenabbauende Zellen) bestehen. Bei Osteoporose überwiegt der Knochenabbau. Die Knochen werden porös, verlieren an Festigkeit – und brechen leichter.


Risikofaktoren

Osteoporose entsteht durch ein Zusammenspiel aus genetischen, hormonellen und lebensstilbedingten Faktoren. Zu den wichtigsten Risikofaktoren gehören:

  • Alter und weibliches Geschlecht (insbesondere nach der Menopause)

  • Bewegungsmangel

  • Kalzium- und Vitamin-D-Mangel

  • Untergewicht

  • Rauchen, übermäßiger Alkohol- und Koffeinkonsum

  • Langfristige Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Kortikosteroide)

  • Bestimmte Erkrankungen (z. B. Rheuma, Schilddrüsenerkrankungen, Magen-Darm-Krankheiten)


Diagnose: Knochendichtemessung

Zur Abklärung einer Osteoporose wird die Knochendichtemessung (DXA-Messung) durchgeführt. Erst wenn die Knochendichte signifikant reduziert ist, kann eine gezielte Therapie eingeleitet werden.


Vorbeugung und Therapie

Die beste Vorbeugung gegen Osteoporose ist eine gesunde, aktive Lebensweise:

  • Tägliche Kalziumzufuhr von etwa 1000 mg, idealerweise über die Ernährung (z. B. Milchprodukte, grünes Gemüse)

  • Vermeidung von Kalziumräubern wie Phosphat, das in Wurst, Cola und Fertigprodukten vorkommt

  • Vitamin D (1000 I.E./Tag empfohlen), um die Kalziumaufnahme im Darm zu fördern – besonders wichtig in sonnenarmen Monaten

  • Regelmäßige Bewegung: Besonders wirksam sind belastende Sportarten wie z. B. Wandern, Gymnastik oder Krafttraining.
    Weniger geeignet ist Schwimmen, da es die Knochen nicht ausreichend belastet.


Medikamentöse Behandlung

Die Basistherapie besteht aus Kalzium- und Vitamin-D-Präparaten. Reicht das nicht aus, kommen zusätzliche Medikamente zum Einsatz:

  • Bisphosphonate (z. B. Alendronat, Risedronat, Etidronat):
    Hemmen den Knochenabbau und senken das Risiko für Knochenbrüche. Alendronat ist auch für Männer zugelassen.

  • Selektive Östrogenrezeptor-Modulatoren (z. B. Raloxifen):
    Wirken ähnlich wie Östrogen, ohne den Hormonhaushalt direkt zu beeinflussen. Besonders für Frauen nach der Menopause geeignet.

Wichtig: Auch bei einer medikamentösen Therapie muss die Basisversorgung mit Kalzium und Vitamin D sichergestellt sein.


Fazit

Osteoporose ist heute gut behandelbar, besonders wenn sie frühzeitig erkannt wird. Leider erhalten derzeit nur etwa 20 % der betroffenen Patienten eine adäquate Therapie – und viele leiden trotz Behandlung unter chronischen Schmerzen.

Durch gezielte Prävention, gesunde Lebensführung und moderne Medikamente lässt sich das Risiko für Knochenbrüche deutlich senken und die Lebensqualität verbessern.


Wenn Sie Fragen zur Vorbeugung oder Behandlung von Osteoporose haben oder eine individuelle Beratung wünschen, wenden Sie sich gern an mich:

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Die in diesem Text enthaltenen Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Gesundheitsaufklärung. Sie dürfen nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung verwendet werden und ersetzen keinesfalls den Besuch bei einem Arzt oder einer Ärztin.

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